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Metakognitive und motivationale Regulationsprozesse beim selbstregulierten Lernen durch Experimentieren

Die Selbstregulation des Lernens erfolgt sowohl auf metakognitiver als auch auf motivationaler Ebene (vgl. Boekaerts, 1997; Zimmerman, 2000). Während die Rolle der Metakognition und der Motivation im Lernprozess bereits umfassend untersucht worden ist (u.a. auch Thillmann, 2008), beschränkt sich die Forschung zur Regulation der Motivation bislang auf ihre Erfassung, wohingegen ihre Förderung vernachlässigt wurde (vgl. Wolters, 1998, 2003). In diesem Projekt soll die Wirkung motivationaler im Vergleich zu metakognitiven Regulationsprompts experimentell untersucht werden, von denen erwartet wird, dass sie die Selbstregulation des Lernens in einer computerbasierten Experimentierumgebung fördern: Metakognitive Regulationsprompts sollen dabei den Einsatz geeigneter (Thillmann, 2008), und motivationale Regulationsprompts sollen den Einsatz geeigneter motivationaler Strategien anregen. Abhängige Variablen sind das Wissen und die Nutzung kognitiver Experimentierstrategien und motivationaler Strategien sowie das resultierende Wissen über den Lerninhalt der Experimentierumgebung. Aus theoretischer Sicht werden neue Erkenntnisse über die Rolle der Motivationsregulation im Lernprozess erwartet, aus praktischer Sicht ein Beitrag zur Evaluation alternativer Ansatzpunkte zur Förderung des selbstregulierten Lernens bei Schülerexperimenten.



ruhr-universität bochum     lehrstuhl für lehr-lernforschung
    
Drittmittelgeber:
deutsche forschungsgemeinschaft


Projektbeteiligte:
Hubertina Thillmann


Links:
nwu-essen