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Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte im Hinblick auf die Verbesserung der Diagnosefähigkeit als Voraussetzung für den Umgang mit Heterogenität und individueller Förderung (UDIKom)

Diagnostische Kompetenzen haben entscheidende Bedeutung für die Unterrichtsgestaltung und den Unterrichtserfolg, sie sind die Grundlage für professionellen Umgang mit der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler, sind Basis für individuelle Förderung und für die Lernprozessbegleitung. Sie betreffen sowohl die Beurteilung der Lernvoraussetzungen und Lernergebnisse auf Schülerseite wie die Diagnostik der Unterrichtsprozesse selbst. Ausgehend von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und systematischen Erfahrungen werden zwei Studienbriefe entwickelt.
Wissenschaftliche Inhalte werden dabei im Rahmen des Projekts didaktisch aufgearbeitet, sodass sie sowohl zum Selbststudium als auch als Grundlage für tutorengestützte Seminare im Rahmen der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern verwendet werden können. Dabei erheben sie den Anspruch, flexibel in unterschiedlichen Kontexten einsetzbar zu sein.
Die Studienbriefe werden aus zwei Modulen bestehen. Modul 1 beinhaltet in drei Themenblöcken die Themen „Individuelle Diagnostik“, „Bildungsmonitoring auf der Systemebene“ und „Lernstandserhebungen/Vergleichsarbeiten als Instrument der Selbstevaluation auf Klassen und Schulebene“. Modul 2 befasst sich mit dem Thema „Diagnostik des Unterrichts“ und beinhaltet ein netzbasiertes Programm zur Selbstevaluation.
Die Studienbriefe sollen zunächst erprobt, dann verbessert/ergänzt werden und anschließend in allen 16 Bundesländern zur Verfügung stehen.



ruhr-universität bochum     lehrstuhl für lehr-lernforschung                                             Udikom